Auch dieses Jahr haben wir dank Kick eine Umfrage in den Coms starten können, wo man jeden Mitspieler und sich selbst auf Platz 1-12 setzen konnte. Für Platz 1 gibt es 12 Punkte, für Platz 2 11 Punkte, Platz 3 = 10 Punkte usw. Wer also 12x auf Platz 1 getippt wurde, hätte 144 Punkte bekommen. Der rote Graph zeigt die Durchschnittsplatzierung, auf die der jeweilige Spieler getippt wurde.

Das Erstellen der Prognose fand am Sonntagmorgen statt.
Platz 12 - Vieri (MW bei Spieltagsbeginn 33,87 Mio.)
  • Tor: Schwäbe (2,45)
  • Abwehr: da Costa (1,90), M. Wolf (2,67), Laimer (5,52), Koch (5,62), Vagnoman (2,79), Assignon (2,44)
  • Mittelfeld: Tohumcu (0,89), Metcalfe (0,45), Fujita (2,55)
  • Sturm: Dinkçi (3,76), Ilić (4,29), Wahi (3,67)
Prognose:
Vieri hat sich hinten ein Bollwerk gebaut: Koch, Laimer, Vagnoman, Schwäbe im Tor – das sieht nach echtem Panzer aus. Und als wäre das nicht genug, trifft Marius Wolf am ersten Spieltag sogar noch. Defensiv ist das wirklich stark. Aber vorne? Da fährt er Bobbycar. Wahi war als Sturmhoffnung gedacht, direkt zum Fehlstart degradiert. Dinkçi rackert, Ilić rennt, aber beide wirken eher wie Mitfahrer als wie Knipser. Das Mittelfeld ist mit Tohumcu, Metcalfe und Fujita mehr Experimentierkasten als Motor. Das Ergebnis: Vieri ist ein Manager mit Panzer hinten und Bobbycar vorne. Stabil genug, um hier und da einen Punkt zu ergaunern, aber völlig unfähig, Spieltage zu dominieren. Und weil der Kader kaum Spielraum für Marktwert-Explosionen bietet, fehlt selbst die Hoffnung auf ein schnelles Comeback. Deshalb: Platz 12, und diesmal wohl ohne Happy End.

Platz 11 - Hsv heyhey (Ebi) (MW bei Spieltagsbeginn 39,78 Mio.)
  • Tor: F. Müller (0,24), Atubolu (3,28)
  • Abwehr: Widmer (0,77), Belocian (0,46), Kristensen (6,22), Koulierakis (3,01), Robatsch (0,26), Tape (2,18)
  • Mittelfeld: Skov (2,36), Svanberg (2,79), Seiwald (3,06), Larsson (5,01)
  • Sturm: Hack (6,51), Pieringer (1,81), Scherhant (1,38), Conteh (1,17)
Prognose:
Ebi ist der Old Statesman der Liga – einer, der schon alles gesehen hat und sich mit Routine und ein paar schmutzigen Tricks Jahr für Jahr gerade so über Wasser hält. Letzte Saison hat er sich in einer wilden Hängepartie noch gerettet, diesmal aber wirkt es brandgefährlich. Sein Kader ist ein wackliger Mischmasch. Hack ist ordentlich und punktet solide, aber alleine trägt er keine Mannschaft. Kristensen ist hinten stabil, das war’s fast schon mit den echten Säulen. Svanberg immerhin mit Joker-Tor zum Auftakt, vielleicht ein Hoffnungsschimmer auf mehr Spielzeit und Marktwert. Aber der Rest? Atubolu im Tor ist ein Experiment, das schiefgehen kann, im Mittelfeld herrscht gepflegte Ideenlosigkeit, und vorne setzen Namen wie Pieringer, Scherhant und Conteh eher Angstschweiß als Optimismus frei. Trotzdem: Ebi weiß, wie man sich auch mit zweitklassigem Material durchmogelt. Er wird fighten, rummosern und jeden noch so kleinen Lichtblick feiern, als hätte er die Champions League gewonnen. Aber die Wahrheit ist: der Kader ist zu dünn, die Substanz fehlt, und er lebt nur von Erfahrung. Platz 11 ist die gnädige Einschätzung – mehr ist mit diesem Flickwerk kaum drin.

Platz 10 - Chicko (MW bei Spieltagsbeginn 37,41 Mio.)
  • Tor: Flekken (3,16)
  • Abwehr: Fischer (2,02), Kiala (0,20)
  • Mittelfeld: Doan (10,83), Král (0,82)
  • Sturm: Waldschmidt (2,71), Sieb (2,14), Kusi-Asare (1,51)
Prognose:
Chicko, der Hot-Take-Hooligan der Liga. Egal ob Transfers, Aufstellungen oder Spielerleistungen – er hat immer sofort eine steile Line parat. Und wenn’s nicht läuft, wird eben gehandelt: schon nach dem ersten Spieltag die halbe Mannschaft verkauft. Das ist keine Strategie, das ist Adrenalin pur. Sein Kader wirkt dementsprechend wie eine Playlist im Shuffle-Modus. Doan ist sein einziger echter Anker – ein Spieler, der sowohl Punkte als auch Marktwert bringen kann. Flekken im Tor zumindest solide. Dahinter aber: viel Hoffnung, wenig Sicherheit. Waldschmidt, Sieb und Kusi-Asare könnten theoretisch einschlagen, praktisch sind das Wetten mit sehr hoher Varianz. Was Chicko rettet, ist genau das, was ihn so unberechenbar macht: er ist immer in Bewegung. Während andere noch überlegen, ob sie einen Spieler auf die Watchlist setzen, hat Chicko schon drei Transfers durch und eine Sprachi mit dem nächsten Hot Take in die Gruppe geschickt. Mal landet er damit einen Glückstreffer, mal fackelt er sich selbst ab. Die Liga hatte ihn eigentlich im oberen Mittelfeld (Platz 4–5). Realistisch wirkt das im Moment nicht – zu dünn ist sein aktueller Kader. Aber unterschätzen darf man ihn nicht: wenn einer aus dem Chaos heraus plötzlich oben auftaucht, dann (vielleicht) Chicko. Bis dahin gilt: mehr Drama im Chat als Punkte auf dem Konto.

Platz 9 - Klaue 1899 (Dennis) (MW bei Spieltagsbeginn 38,55 Mio.)
  • Tor: Kobel (2,98), Meyer (0,32)
  • Abwehr: Kohr (3,73), Mainka (4,24), Smith (4,57)
  • Mittelfeld: Götze (3,03), Khedira (3,02), Jakić (2,82), Čović (1,74)
  • Sturm: Höler (4,65), Wimmer (5,17), Bobzien (0,91), Grüll (3,51), Afolayan (2,26)
Prognose:
Dennis, der amtierende Meister, hat das Kunststück geschafft, nach dem Titel in Liga 2 sofort auch den Titel in Liga 1 einzusacken. Ein bisschen wie damals Kaiserslautern, die als Aufsteiger direkt Meister wurden – und wir wissen, wie es danach weiterging … Absturz inklusive. Und Dennis ist nicht nur Titelträger, sondern auch das Plappermaul der Liga. Während andere in der WA-Gruppe ab und zu ein GIF posten, knallt er täglich mehrere Sprachis raus, meistens direkt vom Bock. Klassiker: Spieler verletzt oder liefert Müll → „das haaaaaaalt ich nicht aus!“ in voller Lautstärke. Nervig? Nö. Unterhaltsam? Immer. Sein Kader dagegen wirkt aktuell ziemlich müllig. Khedira, Čović und Co. sehen mehr nach Resterampe als nach Meisterelf aus. Wimmer mit einer guten Vorstellung und Smith mit Tor haben ihn am ersten Spieltag gerade so gerettet – ohne die beiden sähe es richtig düster aus. Immerhin bringt Kobel im Tor Stabilität, aber sonst fehlt es an Substanz. Und trotzdem: Dennis darf man nie abschreiben. Auch letzte Saison startete er mittelmäßig, nur um am Ende alle abzufischen. Ob er diesmal wieder das Comeback schafft, steht in den Sternen. Momentan deutet alles eher auf Tabellenkeller als auf Titelverteidigung. Aber Dennis hat schon oft bewiesen, dass er aus „das haaaaaaalt ich nicht aus“ irgendwie doch wieder „das halt ich ganz oben“ macht.

Platz 8 - Patrick (Pizza) (MW bei Spieltagsbeginn 46,49 Mio.)
  • Tor: Ma. Müller (0,23), Grabara (2,76)
  • Abwehr: Günter (2,76), Kübler (3,15), Lienhart (3,25), Makengo (1,45), Theate (4,52)
  • Mittelfeld: M. Eggestein (4,00), Stiller (9,81), Schäfer (1,91), Stage (3,59), Röhl (1,61), Beck (2,68)
  • Sturm: Undav (8,32)
Prognose:
Patrick hat sich den Freiburg-Stack gebaut – und ist damit direkt stuck. Günter, Kübler, Lienhart, Eggestein: halbe SC-Startelf im Kader. Blöd nur, dass Freiburg am ersten Spieltag komplett versagt hat – und mit ihnen gleich Pizzas ganze Achse. Dazu blockieren Stiller und Undav zusammen fast 20 Mio. Kapital, ohne aktuell nennenswert zu liefern. Damit ist sein Kader unausgeglichen: defensiv stabil, im Mittelfeld ein überteuerter Fixpunkt, vorne eine Wette – aber keine Breite, um Schwächen auszugleichen. Die Liga tippt ihn ins Mittelfeld – wir sehen: nur mit frühem Umbruch. Wenn Freiburg nicht schnell besser wird und er gleichzeitig an der Transferfront aktiv wird, rutscht er unten rein. Solange er an seinem Stack festhält, bleibt er stuck.

Platz 7 - Mr. Pink (Johannes) (MW bei Spieltagsbeginn 44,60 Mio.)
  • Tor: Baumann (2,81)
  • Abwehr: Föhrenbach (0,51), Leitsch (0,47), Itō (1,04), Grimaldo (8,53), Hranáč (0,94), Jaquez (2,83), Gui Ramos (0,40)
  • Mittelfeld: Groß (7,11), Führich (6,65), Baumgartner (2,78), Krauß (2,31), Fraulo (0,47)
  • Sturm: Gnabry (9,84), Ceesay (0,51)
Prognose:
Johannes fährt die Star-Strategie: wenig Breite, dafür fette Namen. Gnabry, Grimaldo, Groß, Führich – eine Achse, die Spieltage im Alleingang entscheiden kann. Vor allem Gnabry wirkt auf der 10er-Position wie neuwiederbelebt, Grimaldo schießt Standards bei Leverkusen, Groß liefert immer Basics. Ceesay war ein Glücksgriff: für lau geholt, gleich eingewechselt, Elfer gezogen. Marktwertsteigerung deluxe. Aber: dahinter wird’s ganz dünn. Fällt Gnabry mal aus, wirkt der Kader wie eine halbleere Ersatzbank beim Testspiel. Die Liga hat ihn im Mittelfeld gesehen – und da gehört er auch hin. Einzelne Spieltage wird er zerreißen, aber die Konstanz fehlt. Mr. Pink ist die Wundertüte: mal Gala, mal Geisterfahrer.

Platz 6 - Jörg (MW bei Spieltagsbeginn 42,76 Mio.)
  • Tor: Nicolas (3,13)
  • Abwehr: Bell (2,26), Hanche-Olsen (1,03), Jenz (2,78)
  • Mittelfeld: Can (2,10), Maloney (0,33), Kaminski (3,71), Damar (3,35), Kömür (3,94), Majer (5,10), Manzambi (3,76), Johannesson (3,44)
  • Sturm: Moerstedt (2,15), Saad (2,61), Scienza (4,64), Mané (–)
Prognose:
Jörg ist der Sparkassen-Spekulant der Liga. Außen seriös, Kreissparkassen-Vibes, aber in Wahrheit hat er ein paar riskante Zocker im Depot. Der Auftakt hat es gezeigt: Scienza direkt gezündet, Marktwert hoch, Punkte aufs Konto. Gleichzeitig Mané mit Rot – sofortiger Totalschaden. Typisch Jörg: ein bisschen Gewinn, ein bisschen Pleite. Die übrigen Anlagen sind spannend: Kömür und Manzambi könnten richtig knallen, während Majer aktuell wie ein zu teurer Blindkauf aussieht. Nicolas im Tor bringt Stabilität, die Abwehr ist solide, aber nicht spektakulär. Die Liga sieht ihn im Mittelfeld – und da landet er auch. Wenn seine Spekulationen aufgehen, spielt er oben mit. Aber wenn sie platzen, ist er schnell wieder der Sparkassenberater, der mit nüchternem Blick sagt: „Ja, da haben wir uns wohl vertan.“Platz 6 ist fair – ein bisschen Value, ein bisschen Risiko, nie komplett sicher.

Platz 5 - Kurven-Tobi (MW bei Spieltagsbeginn 46,49 Mio.)
  • Tor: Neuer (2,70)
  • Abwehr: Anton (5,58), Elvedi (3,91), Bernardo (3,88), Tapsoba (4,17), Doekhi (3,63), Lund (1,98)
  • Mittelfeld: Stöger (7,73), Sabitzer (4,54), Reitz (6,17), Nordin (1,06), Ćatović (0,17)
  • Sturm: Sinani (3,34)
Prognose:
Tobis Kader wirkte zum Start wie ein Panzer ohne Munition: hinten mit Anton, Tapsoba und Doekhi eine Beton-Abwehr vom Feinsten, im Mittelfeld mit Stöger, Sabitzer und Reitz richtig viel Qualität – aber vorne eben nur Sinani. Jeder dachte: „Na toll, das wird ein 0:0-Festival.“ Und dann passiert das Unerwartete: ausgerechnet dieser eine Stürmer, den alle schon belächelt hatten, zündet sofort. Sinani ballert am ersten Spieltag für St. Pauli, liefert Punkte und Marktwert – und plötzlich hat der Panzer doch Munition, und zwar ordentlich. Damit dreht sich die ganze Story: aus Tobis größtem Schwachpunkt wird seine vielleicht cleverste Wette. Was bleibt, ist eine Defensive, die jedem Gegner weh tut, ein Mittelfeld, das sowohl Standards als auch Kreativität liefert, und jetzt eben ein Stürmer, der bewiesen hat, dass er nicht nur Füllmaterial ist. Die Liga hatte ihn klar im Mittelfeld verortet, aber mit diesem Setup kann es höher hinausgehen. Fazit: Kurven-Tobi ist nicht länger der 0:0-Manager, sondern ein ernstzunehmender Europa-Kandidat. Kurz gesagt: Betonmischer mit eingebautem Torjubel.

Platz 4 - Roberazzi (MW bei Spieltagsbeginn 51,60 Mio.)
  • Tor: Vasilj (2,84), Voll (0,18), Hellstern (0,16)
  • Abwehr: Rothe (2,84), Couto (2,80), Quansah (6,09), Coulibaly (0,60), Sebulonsen (2,18)
  • Mittelfeld: Goretzka (9,15), Amiri (10,94), Schlager (3,91), Azhil (0,18), Kemlein (0,73), Schmitz (0,16)
  • Sturm: Bahoya (5,74), Pereira Lage (2,31)
Prognose:
Roberazzi ist der Professor der Liga. In der WA-Gruppe erklärt er dir schon am Samstagabend die Expected-Goals von Augsburg gegen Heidenheim, während die Hälfte der anderen gerade mal rausgefunden hat, dass Augsburg überhaupt gespielt hat. Mit diesem Fachwissen jongliert er auch auf dem Transfermarkt – und das Ergebnis sieht auf den ersten Blick sauber aus: klein, schmal, aber durchdacht. Und es funktioniert: Bahoya liefert am ersten Spieltag gleich einen Doppelpack, Marktwert-Rakete inklusive. Quansah in der Abwehr wirkt wie ein echter Steal, den kaum einer auf dem Zettel hatte. Im Mittelfeld hat er mit Amiri und Goretzka gleich zwei Schwergewichte, die zusammen für Kontrolle und Punkte sorgen. Schlager rundet das Trio ab und macht das Zentrum zu seiner stärksten Achse. Doch dann kommt das große Aber: die Bank ist so dünn wie ein SkyGo-Stream bei schlechtem WLAN. Wenn einer der Stars schwächelt oder länger ausfällt, fehlt sofort die Substanz. Da hilft auch der größte Sachverstand nichts – irgendwann musst du auch Spieler aufstellen können, die Punkte holen. Die Liga sieht ihn in den Top 3, wir setzen ihn knapp dahinter. Klar ist: er hat das Wissen, den Plan und die Tools. Aber ob er diesmal beweisen kann, dass Theorie und Praxis auch im Comunio zusammenpassen, bleibt offen. Platz 4 – Professorenstabilität mit dem Risiko, dass ein einzelner Ausfall das ganze Konstrukt wackeln lässt.

Platz 3 - Herthinho (MW bei Spieltagsbeginn 41,06 Mio.)
  • Tor: Heuer Fernandes (2,15)
  • Abwehr: Busch (0,68), N. Schlotterbeck (3,53), Brown (6,04), Hendriks (0,83), Matsima (5,22)
  • Mittelfeld: Andrich (5,92), Sander (3,01), Massengo (3,08)
  • Sturm: Skarke (0,72), Honorat (8,71), Uzun (6,75), Dompé (3,98)
Prognose:
Herthinho ist die menschgewordene KI der Kurve – oder einfach der Menschen-Opta. Er hat für jeden Spieler eine Statistik parat, egal ob Stammkraft oder dritter Keeper von Heidenheim. Letzte Saison war er über weite Strecken der dominierende Mann, doch ein einziger Blackout-Spieltag, an dem er ins Minus rutschte und ohne Punkte dastand, kostete ihn am Ende den Titel. Bitterer geht’s kaum. Dieses Jahr lautet die Devise: cleverer haushalten, klüger managen. Trifft sich gut, dass seine Jungs schon wieder von Beginn an abliefern. Uzun knallt direkt am ersten Spieltag, Matsima legt als Abwehrmann ebenfalls ein Tor nach – Marktwertsteigerungen inklusive. Honorat ist ohnehin ein Dauerläufer und Punktegarant, Dompé sorgt für Spektakel und Andrich für die Drecksarbeit. Mit Nico Schlotterbeck hat er außerdem eine klassische Herbst-Anlage im Kader, die spätestens in ein paar Wochen richtig wertvoll werden dürfte. Die Liga-Umfrage sortiert ihn irgendwo im Mittelfeld ein – völliger Realitätsverlust. Jeder weiß, dass Herthinho ein Dauer-Topkandidat ist. Er hat schon unzählige Ligen gewonnen und weiß, wie man langfristig das Feld dominiert. Platz 3 ist hier die konservative Prognose – in Wahrheit ist der Titel jederzeit drin, wenn er diesmal im entscheidenden Moment nicht wieder stolpert.

Platz 2 - Jvrandy (Julius) (MW bei Spieltagsbeginn 58,10 Mio.)
  • Tor: Ramaj (2,45), Siljević (0,16), T. Philipp (0,16)
  • Abwehr: Ritzka (0,45), Bensebaini (4,01), Siersleben (1,41), Schmied (1,70), Pyrka (0,69)
  • Mittelfeld: Dahoud (0,30), Haberer (1,55), Dorsch (2,25), Tella (4,50), Niehues (0,22), Ahlstrand (0,19), Sands (1,40), B. Touré (3,86), Yalçinkaya (0,18)
  • Sturm: Bülter (5,14), Thielmann (2,61), Lemperle (3,78), Schimmer (0,47), Pejčinović (3,78), Ranos (0,80), Kaufmann (0,73), Amoura (8,29), Tabaković (4,33), Skov Olsen (3,20), Rondić (0,23), Sahiti (1,29), Ansah (2,70), Inanoğlu (0,17), Hountondji (2,97)
Prognose:
Julius ist kein Manager, er ist ein Investment-Influencer, ein Depot-Jongleur, ein Midcap-Flipper, ein Pennystock-Zocker – die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Während andere noch überlegen, ob sie einen Stürmer kaufen sollen, hat er längst 15 im Kader. „Diversifizierung“ nennt man das an der Börse, im Comunio heißt das einfach Chaos. Das Erstaunliche: sein Chaos funktioniert. Schon am ersten Spieltag knallen gleich mehrere Aktien durch die Decke: Ansah mit Doppelpack, Amoura trifft, Skov Olsen ebenso. Sein Portfolio ist sofort im Plus. Tabaković hat noch gar nicht gespielt – wenn der einschlägt, wird’s die nächste Kursrakete. Natürlich: die Abwehr ist so dünn wie ein Pennystock-Prospekt, und im Mittelfeld laufen mehr Fantasiewerte als echte Stabilität herum. Aber das ist Julius’ Spiel: vorne explodieren drei oder vier gleichzeitig, und sein Depot schießt in ungeahnte Höhen. Die Liga-Umfrage sieht ihn mit großem Abstand als Favoriten – und das ist nicht mal übertrieben. Fazit: Julius ist das volatile Investment der Liga. Er kann mit diesem Chaos ernsthaft Meister werden – oder spektakulär scheitern. Aber eins ist sicher: langweilig wird es bei ihm nie.

Platz 1 - Pano (MW bei Spieltagsbeginn 52,68 Mio.)
  • Tor: Nübel (3,04), Bredlow (0,56)
  • Abwehr: Stark (2,84), Hübers (2,77), Chabot (4,57), Stergiou (0,31), Kabar (0,47)
  • Mittelfeld: Arnold (7,49), Gerhardt (0,58), Prömel (1,43), Neuhaus (1,33), Vranckx (0,29), Ouédraogo (1,63), García (7,70), Gebel (0,21), Poku (7,19)
  • Sturm: Kleindienst (5,47), Reyna (1,38), Njinmah (3,16), Terrier (1,10), Rômulo (9,97)
Prognose:
Pano hat seinen Kader gebaut wie ein Ingenieur mit Rechenschieber. Im Mittelfeld thront ein Dreierblock aus Arnold, García und Poku – verlässlich, punktstark und mit Marktwert-Potenzial. In der Abwehr gibt es keine Totalausfälle, Spieler wie Chabot, Hübers oder Stark sichern solide Basiszähler. Im Tor steht Nübel: manchmal wirkt er wie eine Wand, manchmal wie ein Zuschauer, aber auf Comunio-Ebene reicht das völlig. Der eigentliche Clou liegt jedoch vorne. Kleindienst ist aktuell verletzt, was ihn zur idealen Anlage für den Herbst macht: günstig eingekauft, Wertsteigerung garantiert, sobald er wieder trifft. Rômulo ist neu in der Liga und bringt jede Menge Hype – wenn er zündet, explodiert sein Marktwert. Und dann ist da Njinmah, der nicht nur ein Joker ist, sondern schon am ersten Spieltag gezündet hat: Tor, Marktwertsteigerung, Momentum. Kurz: Pano hat auf jeder Position Stabilität und vorne gleich mehrere Raketen, die bereits am Abheben sind oder noch gezündet werden. Die Liga-Umfrage sah ihn „nur“ auf Platz 3, aber das wirkt wie Understatement. In Wahrheit ist er der Maßstab für alle anderen. Der einzige Makel: er ist so durchstrukturiert, dass es fast langweilig wirkt – keine wilden Experimente, keine Chaosaktionen, sondern pure Effizienz. Aber Meisterschaften gewinnt man eben nicht mit Gags, sondern mit Punkten. Und genau das spricht für Pano.